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Sci-Fi wird Wirklichkeit: Hologramme wie bei Star Wars?

Was die meisten von euch bereits aus Science-Fiction Filmen wie Star Wars, Star Trek oder Ähnlichem kennen, soll wohl bald tatsächlich möglich sein: Hologramme.

Dem Thema haben sich nämlich einige Forscher der ANU (Australian National University) gewidmet und sind bereits im Begriff eine Lösung zu finden. Und zwar soll dies mit Hilfe eines kleinen Geräts ermöglicht werden, bei welchem auf ein transparentes Nanomaterial gesetzt werden soll, welches aus Millionen mikroskopischer Siliziumsäulen besteht, welche sogar bis zu 500 mal dünner sein können als ein menschliches Haar.

Der Leiter des Projekts, Lei Wang, wurde dabei tatsächlich von Filmen wie Star Wars inspiriert – er sei dabei erstmals mit dem Konzept der Holografie in Kontakt gekommen. Lei Wang ist außerdem der Meinung, dass derartige Technologie nicht nur für entsprechende Hologramme von Nutzen sei, sondern noch wesentlich mehr Potential habe. Er selbst spricht beispielsweise von verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten z.B. bei „ultradünnen und leichten optischen Bauteilen“, welche etwa für Satelliten gebraucht werden könnten.

Was genau ist der ausschlaggebende Punkt zur Umsetzung der Hologramm-Technik?

Und zwar ist dies die Kunst der Manipulation des Lichts. Wie bereits erwähnt, wird ein Nanomaterial aus winzigen Siliziumsäulen verwendet, welche dabei als „Pixelprojektoren“ fungieren, die somit lichtbasierte, dreidimensionale Bilder erzeugen können. Wichtig ist dabei, dass dieses Material transparent ist, denn nur so erlangt es die Eigenschaft bei Lichteinfall nur minimale Mengen an Energie zu verlieren. Dies ermöglicht letztendlich die komplexe Manipulation des Lichts. Derzeit können mit dieser Technik lediglich sehr kleine dreidimensionale Darstellungen erzeugt werden, etwa zwischen 0,7 und 5 Millimetern. Mit etwas mehr Zeit lassen sich in dem Bereich sicherlich noch einige Fortschritte erreichen – wir bleiben gespannt!

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