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Undercover im Netz…

Anonymität im Netz bewahren – Ein Thema das mit zuwachsender Digitalisierung und weltweiter Vernetzung immer mehr an Bedeutung zunimmt. Nun gibt es seit Ende 2015 eine simple Lösung dafür – die sogenannte Relaxbox. „Privacy Box“ wird ein solches Gerät genannt, Relaxbox ist lediglich der Name für das Produkt, welches auf der bekannten Crowdfunding-Homepage „Kickstarter“ relativ schnell mehr als das Dreifache des benötigten Betrags, und zwar 33.000€, zusammenbrachte. Somit konnte dies auch direkt realisiert werden und ist nun für jedermann erhältlich.

Zum einem hilft das Gerät dabei, die IP-Adresse  zu verschlüsseln und mit Hilfe von VPN Tunneln den persönlichen Standort zu verschleiern, zum anderen nützt die Relaxbox auch als Schutz vor Schadsoftware aller Art. Wie es bislang mit Proxy-Servern gemacht wurde, so funktioniert es auch mit Privacy Boxen, denn aufgrund der verschleierten IP Adresse haben sie freien Zugang auf alle Internetseiten, auch jene, die im eigenen Land eigentlich gesperrt sind. Auch von der Gema geblockte YouTube Videos können so ungestört angesehen werden.

Einen weiteren Punkt stellt das Teilen des Anschlusses mit anderen Nutzern dar, denn dies ist nun gefahrlos möglich. Sonst stellte dies immer insofern ein Problem dar, dass man als Verantwortlicher für jenes gilt, was über den eigenen Internetanschluss praktiziert wird. Begeht also jemand Straftaten über deine Internetverbindung, so machst du dich selbst strafbar. Da solche Aktionen nun nichtmehr auf dich persönlich zurückfallen können, bist du also sicher. Mitbegründer Maximilian Pohl ist der Meinung, dass ein solches Gerät bald Standard in jedem Haushalt sein wird.