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Pocket-Windkraftwerk

Jeder der schon einmal Urlaub in der Wildnis gemacht hat, kennt das Problem: Ist das Handy leer, so muss man auf das nächstgelegene Gasthaus, Hotel oder Ähnliches warten, um es wieder aufzuladen. Ist man jedoch wirklich fernab jeglicher Zivilisation, zum Beispiel beim Wandern in den Bergen, so kommt es schon ab und an mal vor, dass man ein paar Tage lang keinen Zugang zu Stromquellen bekommt. Genau das ist der Grund, aus dem sich der deutsche Designer Nils Ferber mit einer Lösung dieses Problems auseinandersetzte – und das mit Erfolg. Woher bekommt man Energie wenn einem einzig und allein die Natur zur Verfügung steht? Nils Ferber entschied sich für die Windkraft-Variante und entwickelte eine sogenannte „Wind Tube“, eine Art Turbine, welche mit Hilfe des Windes Strom erzeugt und dir somit ermöglicht via USB-Kabel dein Handy oder andere elektronischen Geräte, die über einen USB Anschluss verfügen, mit Energie zu speisen. Aber was, wenn zu dem Zeitpunkt zu dem du dein Gerät laden möchtest kein Wind weht? Ganz einfach, du nutzt das Gadget nicht unbedingt genau dann wenn du den Strom benötigst, sondern dann, wenn es sich aufgrund der Windstärke eignet. Das Wind-Tube-Package soll nämlich einen zusätzlichen 24 kWh Akku beinhalten, welchen man als Energiespeicher verwenden kann, quasi das gleiche Prinzip wie bei den uns bereits bekannten Powerbanks. Die Micro Wind Tube soll bei einer Windgeschwindigkeit von 18 km/h eine Leistung von 5 Watt erbringen und wiegt unter einem Kilogramm, was sie von der Konkurrenz, dessen Gewicht sich auf mindestens 40% mehr erstreckt, abhebt.

Das Projekt wurde auf der diesjährigen Dubai Design Week  am 24. Oktober präsentiert. Der letztendliche Release des Geräts sowie der Preis stehen bislang noch in den Sternen.